4Wozu nun eigentlich Latein?

 

Latein schafft in besonderer Weise Zugang zu den Grundlagen der europäischen Kultur (Literatur, Kunst, Philosophie, Theater, Mythologie).
Man kann es daher auch als Grundlagenfach für viele Fächer im Gymnasium ansehen (Deutsch, moderne Fremdsprachen, Geschichte, Kunst, Musik und Religion).

Latein ist eine gute Schule für den Deutschunterricht, da die deutsche Grammatik auf der lateinischen aufbaut. Die lateinische Sprache bereitet den Schülern keine Probleme in der Rechtschreibung und Aussprache. Anschauliche Lehrbücher mit interessanten Texten, Übungen mit spielerischem Charakter verhelfen zu einem lebendigen Sprachunterricht.

Latein ist die Mutter der romanischen Sprachen und daher ein solides Fundament für eine weitere Sprachausbildung. Auch der englische Wortschatz stammt (zu über 60 %) aus dem Lateinischen.

Auch hinsichtlich der von der PISA-Studie geforderten Werteerziehung leistet der Lateinunterricht einen nicht zu unterschätzenden Beitrag. Die besondere Logik und Klarheit des Lateinischen erziehen die Kinder zu genauem Hinsehen und zu kontinuierlichem und konzentriertem Arbeiten und fördern das Denken in Zusammenhängen und die Abstraktionsfähigkeit Schritt für Schritt.


Nicht zu vergessen: Latein ist für viele Fächer Studienvoraussetzung. Es ist nicht einfach und vor allem finanziell sehr aufwendig, Latein an der Universität zu lernen. Viele Studenten können dieser zusätzlichen Belastung nicht standhalten und bestehen daher das Latinum nicht.

 

Ihr Ansprechpartner:
Wilhelm Hable, OStR
(Fachobmann Latein)
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