„Wir lernen nur, wenn wir nicht vergessen."
Auf eine Spurensuche der besonderen Art begab sich am 24. November die 10e. In der fachkundigen Begleitung des Historikers Markus Gröchtemeier und der Fotokünstlerin Yvonne Salzmann erkundeten die Schüler das Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers in Schandelah.

01 klDort mussten von Mai 1944 bis April 1945 KZ-Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen Ölschiefergestein als Grundlage für die Benzinherstellung abbauen. Mindestens 200 Häftlinge ließen dabei ihr Leben. Auf dem mittlerweile zum größten Teil von der Natur überwachsenen Gelände bei Schandelah legten die Schüler der 10e Spuren des schrecklichen Elends und Terrors des Lagerlebens frei und hielten ihre Eindrücke und Funde fotografisch fest. Bei einem zweiten Besuch in Schandelah hatten sie in einer einladenden Kaffeerunde auf dem Hof von Marlis Krüger, der Mutter von Yvonne Salzmann, die Gelegenheit zu einem Gespräch mit vier älteren Einwohnerinnen von Schandelah, 02 kldie sehr ehrlich und emotional von ihren Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus und an Flucht und Vertreibung berichteten. 
Ihre Eindrücke von diesem Projekt gegen das Vergessen, das finanziell von der Braunschweigischen Stiftung und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz unterstützt wurde, hielten die Schüler am Ende in individuellen Foto- und Erinnerungsbüchern fest. (Sandra Feuge) 

(Zum Vergrößern Linksklick auf die Fotos)