Am 11. Juni 2015 haben wir, die Klasse 7d der Großen Schule WF, von 10-11 Uhr unter der Leitung von Frau Krause und Frau Spielmann-Meyns das Drama: „Das Herz eines Boxers“ von Lutz Hübner auf die Bühne gebracht. Das ganze fand im Altersheim Amalie-Sieveking-Haus (ASH) in Wolfenbüttel statt.

 

01 klNach den Osterferien haben wir begonnen, das Drama zu behandeln, um anschließend drei Wochen lang die sieben Szenen zu proben. Wir haben den Songtext zu der Melodie von „Eye of the Tiger“ selbst geschrieben und gespielt. Unter der Begleitung von Keyboard, Handtrommeln und Gitarre haben wir den Senioren ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Zur Motivation hatten wir einen Schlachtruf: „Ein richtiger Boxer...
...ist niemals k.o.!“
In dem Jugenddrama handelt es sich um die Freundschaft und den Konflikt zwischen der jungen und alten Generation. Die zwei Hauptfiguren Jojo, ein 16-jähriger Jugendlicher, und Leo, ein ehemaliger Boxchampion, haben sich am Anfang nicht sehr gut verstanden, doch im Laufe der Handlung wurden sie immer bessere Freunde.

Insgesamt waren es sieben Szenen, die von den Schülergruppen aufgeführt wurden. In jeder Szene gab es nur zwei handelnde Figuren (Jojo, Leo), die die Schüler abwechselnd spielten. In manchen Szenen gab es auch einen Erzähler, der die Handlung näher beschrieb.

02 klTrotz der vielen Arbeit und der kurzen Probezeit hat das Stück unsere Klasse zusammengeschweißt. Wir hatten sehr viel Spaß und haben daraus gelernt, dass ein Boxer nicht immer nur zuschlägt, um zu kämpfen, sondern auch darüber nachdenkt, was er tut. Aus der Aufführung allgemein lernten wir, mit alten Leuten umzugehen, weil ein paar Senioren sich nach dem Stück noch mit uns unterhalten haben.
Von Frau Krause haben wir mit auf den Weg bekommen, wie man schauspielert und welche Wörter man besonders betonen muss, damit es die jeweilige Situation unterstreicht.
Es ist ein schöner Kontrast zu dem normalen Unterrichtsstoff gewesen.

03 klAußerdem haben wir gelernt, dass es Freundschaften zwischen Alt und Jung geben kann. Die älteren Jahrgänge sind nicht, wie wir jungen Leute häufig denken, langweilig und deprimierend und die „Jugend von heute“ ist nicht so asozial, wie die älteren von uns denken.

Als Dankeschön hat uns das Altersheim Kekse, andere Leckereien und Trinken spendiert.

Besonders bedanken wollen wir uns natürlich bei Frau Krause, die so geduldig mit uns geprobt hat und uns immer wieder gute Tipps gegeben hat, bei Frau Spielmann-Meyns, da sie mit uns das dazugehörige Lied geprobt hat und natürlich auch bei dem ASH, das es überhaupt möglich gemacht hat, dass wir das Theaterstück dort aufführen konnten.


Ein Bericht von Jette H., Wiebke B., Annika P. und Giulietta M.

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