Dass der Braunschweiger Raum eine hochinteressante Forschungsregion ist, ist allgemein bekannt, und so fuhr die Klasse 9 d des Gymnasiums Große Schule kürzlich  in das Schullabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, kurz „DLR_School_Lab“.


Wer nun geglaubt hatte, dass das DLR ausschließlich mit der Luft- und Raumfahrt zu tun habe, der hatte sich geirrt! Die Schülerinnen und Schüler erfuhren Physik pur wie Akustik und Lärmbekämpfung, Strömungsphysik, aber auch um das Auto und fahrsimulator klseine Assistenzsysteme.  Besonders motivierend war für die Schülerinnen und Schüler, dass sie selber Hightech-Experimente durchführen können.
So beschäftigten sich Schülergruppen intensiv mit Lärmmessungen und der Frage wie der Lärm durch Flugzeuge beispielsweise vermindert werden kann beschäftigten. Eine andere Gruppe wiederum machte Untersuchungen im Windkanal. Natürlich gab es auch Simulatoren! So gab es Gelegenheit zum Autofahren flugsimulator klund zum Erkenntnisgewinn, dass selbst Autofahren nicht so leicht ist, wie es scheint. Dass Fliegen sehr viel Vorbereitung und eine große Genauigkeit bei den Abläufen verlangt, konnte am Flugsimulator erfahren werden; Abstürze mit einbezogen. Letztendlich konnte am Lotsenstand  einer der stressigsten Berufe kennengelernt werden. In echter Kommunikation zwischen Piloten und Fluglotsen – natürlich auf Englisch – musste verhindert werden, dass es zu fluglotse klKollisionen in der Luft kommt. Hier war Zusammenarbeit gefordert! Geschicklichkeit zeichnete sich beim Bauen eines einfachen Flugzeugmodells aus, das dann auch eine Strecke gleiten sollte. Kommentar eines Schülers am Ende: „Also die Experimente waren interessanter als gedacht!“ Das freute dann auch den begleitenden Physiklehrer Dr. Markus Berndt.
Diese Besuche sind Bestandteil des Schullehrplans in Physik an der Großen Schule, wozu das DLR mit der Großen Schule einen Kooperationsvertrag geschlossen hat. Alle 9. Klassen des Gymnasiums am Rosenwall fahren daher jeweils in das DLR_School_Lab.
Klaus Hantelmann

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