Getreu dem Motto „Gegeneinander – Miteinander“ fand am vergangenen Freitag, dem 18. Juli 2014 erstmalig ein Kanuwettkampf der drei Wolfenbütteler Gymnasien auf der Oker statt. Jede der drei Schulen schickte dafür ein zehnköpfiges Paddelteam, bestehend aus Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs ins Rennen, die in drei Durchgängen

1 klnach dem Prinzip „Jeder gegen jeden“ die etwa 1400 Meter lange Strecke zwischen der Okerbrücke westlich des Stadtbads und der Lindenhalle absolvieren mussten.
Hoch motiviert, bestens gelaunt, jedoch – im Gegensatz zu den anderen Teams – ohne gemeinsame Paddelerfahrung nahmen für die Große Schule Henrik Borchers, Sören Brück, Lea Feuerhahn, Merle Hanker, Keno Kramer, Paul Jesußek, Mark Pommenich, Tilman Reimers, Dennis Schnur, Fabian Trost, Marc Wilheine und Kristopher Wilkens in einem der beiden ca. sieben Meter langen Kanus Platz.
4 klUnter den Anfeuerungsrufen ihrer Fangemeinde, dem Französischkurs von Frau Feuge, legten sich die „Großen Kanuten“ unter der Betreuung von Herrn Kloy bei ihrem ersten Rennen gegen das THG von Beginn an mit voller Kraft in die Riemen und fanden - nach einigen anfänglichen Lenkschwierigkeiten - bei ihrem Wettkampfdebut erstaunlich schnell einen kraftvollen gemeinsamen Schlagrhythmus. Zwar kam das Boot der Großen Schüler deutlich hinter dem des THG ins Ziel, jedoch ließ die gestoppte Laufzeit, die nur zwanzig Sekunden langsamer als die der Teilnehmer vom GiS im ersten Rennen war, durchaus noch auf eine zufriedenstellende Platzierung hoffen. Angetrieben von diesem erfreulichen Zwischenergebnis bewiesen in ihrem zweiten Rennen die Kanuten der Großen Schule erneut ihren Teamgeist und ihren Spaß am Wettbewerb – 7 klund erzielten damit einen überraschenden Erfolg gegen das Gymnasium im Schloß. Die Paddler im Boot und die Zuschauer am Ufer zeigten sich beim Zieleinlauf des letzten Rennens gleichermaßen verblüfft, als für das Team der Großen Schule nach zwei Durchläufen eine Gesamtzeit von 30:39 Minuten verbucht werden konnte, damit die Bestzeit und zwei Minuten Vorsprung im Schulvergleich erzielt wurde. Bei der anschließenden Siegerehrung im Bootshaus des GiS konnten die begeisterten „Großen Kanuten“ den von der Stadt Wolfenbüttel gestifteten Pokal entgegen nehmen.
Nachdem die Premiere des Kanu-Wettbewerbs von den Beteiligten aller drei Schulen als voller Erfolg bewertet wurde, soll das Bootsrennen als Veranstaltung in den Terminkalendern der drei Gymnasien fest etabliert werden und wie ihr Vorbild, die 6 klberühmte Ruderregatta der beiden renommiertesten englischen Universitäten Oxford und Cambridge auf der Themse, jährlich wiederholt werden.
(Bericht: Swantje Aust und Sandra Feuge)
(Bilder: Stefan Brandes und Silvio Kloy)

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