Im Rahmen eines fröhlichen „Internationalen Abends“ verabschiedete sich die Große Schule am vergangenen Montag (14.07.2014) mit etwas Wehmut von ihren 13 internationalen PAD-Gästen, die uns zwei Wochen lang nicht nur mit ihren perfekten Deutschkenntnissen, sondern vor allem mit ihrer sympathischen Weltoffenheit beeindruckten.

 

2 klDie Gastfamilien waren zahlreich erschienen und konnten ein vielfältiges und kurzweiliges Programm erleben, das vorrangig von den PAD-Schülern selbst gestaltet wurde und das den Charakter einer einzigartigen und individuell für uns arrangierten Weltreise für alle Sinne hatte. In jeweils etwa zehnminütigen Beiträgen nahmen die ausländischen Jugendlichen uns mit in ihre Heimatländer und gaben uns interessante und sehr persönliche Einblicke in deren Kultur. Als selbstbewusste Repräsentanten
ihrer Heimat traten sie teilweise in traditioneller Kleidung ihrer Herkunftsländer auf und zeigten uns Tänze zu typischen musikalischen Klängen.
3 klBei hochsommerlichem Wetter konnten sich anschließend alle Teilnehmer der Veranstaltung mit Bratwürstchen und allerlei Köstlichkeiten, die dankenswerterweise von den Gastfamilien mitgebracht worden waren, stärken. Auf Bierzeltgarnituren vor der Mensa wurde bei dieser Gelegenheit in entspannter Grillfest-Atmosphäre lebhaft und fröhlich geplaudert. Gäste und Gastfamilien teilten miteinander die zahlreichen Eindrücke der vergangenen zwei Wochen und waren sich dabei einig: Der Aufenthalt der PAD-Schüler in Wolfenbüttel war für alle Beteiligten eine einmalige und unbedingt empfehlens- und wiederholenswerte Bereicherung.
Als zum Abschluss der Veranstaltung die jugendlichen Gäste das hier von 4 klihnen einstudierte Lied der Gruppe Revolverheld mit den anrührenden Zeilen: „Wir sind wirklich so verschieden und komm' heut von weit her. Doch uns're Freundschaft ist geblieben, denn uns verbindet mehr“, vortrugen und sich im Anschluss einzeln von ihren Gastgebern in ihrer Heimatsprache und auf Deutsch verabschiedeten und bedankten, mischten sich leider schon die ersten traurigen Vorboten des am nächsten Tag bevorstehenden Abschieds in die Veranstaltung.
Nach so vielen intensiv und harmonisch miteinander verbrachten Stunden wundert es nicht, dass bei der Abfahrt der PAD-Gäste am Dienstagmittag am 6 klWolfenbütteler Bahnhof nicht wenige Tränen flossen und dass sich Gäste und Gastfamilien gegenseitig fest versprachen, den hier geknüpften Kontakt weiter zu pflegen. Vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen – hier in Wolfenbüttel oder in Estland, Norwegen, Paraguay, Chile, Moldawien oder Indonesien.

Sandra Feuge

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