Wie schläft man im All? Was tun Astronauten in ihrer Freizeit? Welche Probleme bereitet die Schwerelosigkeit? Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, mal direkt mit einem Astronauten zu sprechen.
Bei der „Aktion UFO – unser Funkkontakt in den Orbit“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erhalten ausgewählte Schulen, darunter auch die Große Schule, ein Zeitfenster von 10 bis 15 Minuten,

um mit dem deutschen Astronauten, den Geophysiker Alexander Gerst, auf der internationalen Raumstation (ISS) zu sprechen.
Was fragt man da? Es geht um eine Mischung von Fragen, die von den Schülerinnen und Schülern vorbereitet werden. Aktuell laufen die Planungen der Raumfahrtagenturen darauf hinaus, dass der Funkkontakt mit der internationalen Weltraumstation in der „ISS-Week 18“ am 09. oder 11. Juli stattfinden wird. Per Live-Schaltung können dann die Physikkurs-Schüler des 11. Jahrgangs ihre Fragen an Alexander Gerst stellen. Sechs Monate dauert seine Mission, die am 28. Mai 2014 mit dem Start vom Weltraumbahnhof Baikonur begann.
Dieses Jahr ist aus zweierlei Hinsicht ein besonderes Jahr, da die ISS zum einen ihr 15-jähriges Jubiläum als Labor für Mikrogravitation im Weltall feiert. Zum anderen ist seit längerer Zeit wieder ein deutscher Astronaut an Bord der ISS. Dort werden rund um die Uhr wissenschaftliche Experimente durchgeführt, um neue Erkenntnisse u.a. auf den Gebieten der Physik, der Materialforschung, der Biotechnologie und der Humanmedizin zu gewinnen Mit Spannung erwarten die Teilnehmer den Kontakt mit ihrem „außerirdischen“ Gesprächspartner.