Im 17. Jahrhundert, genauer gesagt, schon als Herzog August der Jüngere, Namensgeber und „Vater“ der Bibliotheca Augusta, im Jahre 1651 das Schulwesen im Fürstentum Braunschweig-Lüneburg neu ordnet, erhält die Große Schule universitätspropädeutische Aufgaben.
Auch heute noch ist Wissenschaftspropädeutik eine der Kernaufgaben gymnasialer Bildung.
Die Große Schule versteht sich als moderne Ganztagsschule mit Tradition. Die Schule ist ein Gymnasium, in dem die Vermittlung wesentlicher Kompetenzen in fachlichen, methodischen und sozialen Bereichen als wichtige Grundlage für die spätere Studierfähigkeit und lebenslanges Lernen im Zentrum steht. Über enge Kontakte zu Wirtschaft, Politik und Kultur ist die Schule in das gesellschaftliche Leben der Region eingebunden.

HAB Lessinghaus klDie unmittelbare räumliche Nähe zur Herzog August Bibliothek erleichtert den Schülerinnen und Schülern der Großen Schule den Zugang zu einer Bibliothek, die ihresgleichen sucht, einer Bibliothek, deren Geschichte mit namhaften Persönlichkeiten wie dem Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz und dem Schriftsteller Gotthold Ephraim Lessing untrennbar verbunden ist. Aus einer der berühmtesten fürstlichen Büchersammlungen, 1666 – im Todesjahr des Herzogs – rund 35.000 Bände mit 135.000 Titeln umfassend, ist eine national und international anerkannte außeruniversitäre Bildungs- und Forschungsstätte ersten Ranges entstanden, die heute weit mehr als eine Million Datenträger (Handschriften, Drucke und digitale Medieneinheiten) für ihre HAB Augusteerhalle klNutzerinnen und Nutzer bereithält.